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Beagles vom Brigittenauer Forst
ABC Gold Breeder 03/04, Bronze Breeder 05/12
Beagles vom Brigittenauer Forst
ABC Gold Breeder 03/04, Bronze Breeder 05/12
 
Samstag, 8. August 2020
» Informatives » So ist der Beagle wirklich

Georg und Maria
Jakisch

Altmannsdorfer Straße 259
A-1230 Wien
Mobil: 06641006275

e-mail:
brigittenauerforst@beaglezuechter.at

Georg und Maria
Jakisch

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A-1230 Wien
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brigittenauerforst@beaglezuechter.at

Artikel aus dem KURIER vom 1.9.2013 von Frau Birgit Braunrath

Der andere Fakten-Check: Thema Rassenvorurteile

Die Wahrheit. Über Daria und ihre Artgenossen. Der Beagle ist…

…schwer- bis unerziehbar

     Stimmt nicht. Beagles sind hochintelligente Wesen und lieben es, gefordert zu werden. Außerdem zählen sie zur Gruppe der „Laufhunde“. Auch ein großer Garten ersetzt zwei Spaziergänge pro Tag nicht. Wer seinem Beagle die Bewegung vorenthält, muss damit rechnen, dass er sich eigenständig „Beschäftigung“ sucht. Außerdem liebt der Beagle gemeinsames Training – Suchspiele, Kommandos üben, Agility-Kurse. Fast alles, was man gemeinsam unternimmt, macht ihm Freude, da er als Meutetier am liebsten unter seinesgleichen oder ihm nahestehenden Menschen ist. Wer denkt, er kann den Beagle allein daheim als Wachhund einsperren: Themaverfehlung. Natürlich kann ein erwachsener Beagle auch vier Stunden alleine bleiben, aber lieber kommt er mit.

     Beagle-Welpen nagen Möbel und Teppiche an? Stimmt. Aber das tun andere Welpen auch.

     Grundsätzlich ist der Beagle in der Lage, alle gängigen Kommandos an einem Alter von zehn Wochen zu lernen (nur Apportieren ist nicht in seiner Natur, lässt sich aber mit Geduld trainieren). In gewissen Situationen kann es aber dauern, bis der Beagle ein Kommando befolgt. Gezüchtet, um in der Meute kleine Wildtiere zu hetzen, hat er gelernt, eigenständig Entscheidungen  zu treffen: Wer als erster den Hasen aufstöbert, läuft mit Spurlaut voran. Insofern ist der Beagle nicht „stur“, wie man ihm nachsagt. Er überprüft nur eigeninitiativ, ob das Kommando im Moment zur Situation passt.

….unheilbar verfressen?

     Stimmt – aber aus gutem Grund. Der ausgewachsene Beagle frisst, was er kriegen kann. Ein Sättigungsgefühl kennt er nicht. In der Meute galt es stets, so viel wie möglich zu fressen, wenn etwas da war. Die Konsequenz daraus: Man darf den Beagle niemals „laut Nachfrage“ füttern, das führt zu massivem Übergewicht. Auch das Betteln in der Küche oder bei Tisch ist vom ersten Tag an zu ignorieren. Denn führt es einmal zum Erfolg, werden die „Anfragen“ immer fordernder. Beachtet man es nicht, gibt der Beagle rasch auf, denn er ist intelligent genug, nur das zu tun, was zum gewünschten Ziel führt. Es ist aber damit zu rechnen, dass er es nach einigen Tagen neuerlich versuchen wird.

    … extrem kinderlieb?

     Stimmt teilweise. Sein liebenswürdiges Wesen hat dem Beagle den Ruf eingebracht, „kinderlieb“ zu sein. Die meisten Beagles lassen sich tatsächlich von Kindern herzen, drücken, an den Ohren ziehen und reagieren gelassen auf Kreischen, Weinen, Toben. Dennoch heißt das nicht, dass der Beagle als Babysitter geeignet währe. Experten empfehlen, kein Kind unter 12 Jahren mit dem Hund alleine zu lassen. Das gilt auch für den familienfreundlichen Beagle. Besonders schlecht ist die Kombination mit Babys oder kleinen Kindern, da der Beagle ein dem Menschen sehr zugewandter Hund ist und viel Aufmerksamkeit braucht, die sich neben Kleinkindern meist nicht erübrigen lässt.

….immer auf der Jagd?

    Stimmt in vielen Fällen. Der Beagle wurde für die Treibjagd gezüchtet. Tiere ohne Jagdtrieb wurden aussortiert. So bringt er bis heute eine ausgeprägten Jagdinstinkt und Geruchssinn mit. Wenn er auf der Jagd ist, kann es vorkommen, dass er den Weg seines Halters kreuzt. Ohne dessen Rufe wahrzunehmen.

Artikel aus dem KURIER vom 1.9.2013 von Frau Birgit Braunrath

Der andere Fakten-Check: Thema Rassenvorurteile

Die Wahrheit. Über Daria und ihre Artgenossen. Der Beagle ist…

…schwer- bis unerziehbar

     Stimmt nicht. Beagles sind hochintelligente Wesen und lieben es, gefordert zu werden. Außerdem zählen sie zur Gruppe der „Laufhunde“. Auch ein großer Garten ersetzt zwei Spaziergänge pro Tag nicht. Wer seinem Beagle die Bewegung vorenthält, muss damit rechnen, dass er sich eigenständig „Beschäftigung“ sucht. Außerdem liebt der Beagle gemeinsames Training – Suchspiele, Kommandos üben, Agility-Kurse. Fast alles, was man gemeinsam unternimmt, macht ihm Freude, da er als Meutetier am liebsten unter seinesgleichen oder ihm nahestehenden Menschen ist. Wer denkt, er kann den Beagle allein daheim als Wachhund einsperren: Themaverfehlung. Natürlich kann ein erwachsener Beagle auch vier Stunden alleine bleiben, aber lieber kommt er mit.

     Beagle-Welpen nagen Möbel und Teppiche an? Stimmt. Aber das tun andere Welpen auch.

     Grundsätzlich ist der Beagle in der Lage, alle gängigen Kommandos an einem Alter von zehn Wochen zu lernen (nur Apportieren ist nicht in seiner Natur, lässt sich aber mit Geduld trainieren). In gewissen Situationen kann es aber dauern, bis der Beagle ein Kommando befolgt. Gezüchtet, um in der Meute kleine Wildtiere zu hetzen, hat er gelernt, eigenständig Entscheidungen  zu treffen: Wer als erster den Hasen aufstöbert, läuft mit Spurlaut voran. Insofern ist der Beagle nicht „stur“, wie man ihm nachsagt. Er überprüft nur eigeninitiativ, ob das Kommando im Moment zur Situation passt.

….unheilbar verfressen?

     Stimmt – aber aus gutem Grund. Der ausgewachsene Beagle frisst, was er kriegen kann. Ein Sättigungsgefühl kennt er nicht. In der Meute galt es stets, so viel wie möglich zu fressen, wenn etwas da war. Die Konsequenz daraus: Man darf den Beagle niemals „laut Nachfrage“ füttern, das führt zu massivem Übergewicht. Auch das Betteln in der Küche oder bei Tisch ist vom ersten Tag an zu ignorieren. Denn führt es einmal zum Erfolg, werden die „Anfragen“ immer fordernder. Beachtet man es nicht, gibt der Beagle rasch auf, denn er ist intelligent genug, nur das zu tun, was zum gewünschten Ziel führt. Es ist aber damit zu rechnen, dass er es nach einigen Tagen neuerlich versuchen wird.

    … extrem kinderlieb?

     Stimmt teilweise. Sein liebenswürdiges Wesen hat dem Beagle den Ruf eingebracht, „kinderlieb“ zu sein. Die meisten Beagles lassen sich tatsächlich von Kindern herzen, drücken, an den Ohren ziehen und reagieren gelassen auf Kreischen, Weinen, Toben. Dennoch heißt das nicht, dass der Beagle als Babysitter geeignet währe. Experten empfehlen, kein Kind unter 12 Jahren mit dem Hund alleine zu lassen. Das gilt auch für den familienfreundlichen Beagle. Besonders schlecht ist die Kombination mit Babys oder kleinen Kindern, da der Beagle ein dem Menschen sehr zugewandter Hund ist und viel Aufmerksamkeit braucht, die sich neben Kleinkindern meist nicht erübrigen lässt.

….immer auf der Jagd?

    Stimmt in vielen Fällen. Der Beagle wurde für die Treibjagd gezüchtet. Tiere ohne Jagdtrieb wurden aussortiert. So bringt er bis heute eine ausgeprägten Jagdinstinkt und Geruchssinn mit. Wenn er auf der Jagd ist, kann es vorkommen, dass er den Weg seines Halters kreuzt. Ohne dessen Rufe wahrzunehmen.

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