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Beagles vom Brigittenauer Forst
ABC Gold Breeder 03/04, Bronze Breeder 05/12
Beagles vom Brigittenauer Forst
ABC Gold Breeder 03/04, Bronze Breeder 05/12
 
Sonntag, 9. August 2020
» Der Tierarzt schreibt » Winterpflege


Tierklinik Quehenberger
Schweglergasse 25
A- 2380 Perchtoldsdorf
Tel.: 01 86 59 664
Dr. Balthasar Quehenberger
Dr. Wolfgang Schramel
Mag. Michael Suda


Tierklinik Quehenberger
Schweglergasse 25
A- 2380 Perchtoldsdorf
Tel.: 01 86 59 664
Dr. Balthasar Quehenberger
Dr. Wolfgang Schramel
Mag. Michael Suda

Winterpflege beim Hund

Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur Schneespass, sondern auch Probleme für den Hund. In bewohnten Gebieten wird die glätte durch eis und Schnee auf Straßen und Fußgängerwegen mit Streusalz und Split bekämpft.

Was dem Menschen Sicherheit beim gehen bringt, kann Hunde verletzen. Eigentlich können sie mit ihren robusten Pfoten und Krallen besten auf Schnee laufen. Da sie ihr Gewicht auf 4 Beinen besser verteilen als der Mensch, verlieren sie auch nicht so leicht das Gleichgewicht. Spitze, scharfkantige Splittkörnchen aber können Fußballen aufritzen.
Dringt in diese Wunden, Salz oder Wasser, ist die sehr schmerzhaft.

Zum Schutz der Pfoten sollte man vor dem Spaziergang Pfotenschutz-Balsam, Hirschtalg oder Vaseline  (im Fachhandel oder in Apotheken erhältlich) auftragen. Diese Präparate schützen die Ballenhaut vor Austrocknung und Reizung, halten sie geschmeidig und beugen so Verletzungen und Entzündungen vor. Mit so behandelten Pfoten können sich Schneeklumpen, Matsch und Streugut nicht so leicht festsetzen und Salz kann die Haut nicht reizen. Außerdem verhindert das Eincremen, dass die Ballen rissig und spröde werden.

Nach dem Spaziergang empfiehlt es sich, die Hundepfoten sofort mit warmen Wasser abzuwaschen, das man gegebenenfalls in einer Flasche mitnehmen kann. So kann das Streusalz sofort von den Pfoten abgewaschen und die ätzende Wirkung damit unterbunden werden.

Untersuchen sie jede gewaschene Pfote auf zurückgeblieben Steinchen und auf Wunden.

Besonders bei Welpen und Junghunden bis zum 4. Lebensmonat sind feucht-kalte Tage gefährlich, da sie noch keine Unterwolle haben und das feine Welpen-Deckhaar die Feuchtigkeit nicht richtig abhalten kann. Vermeiden sie daher bei Kälte, feuchter oder nasser Witterung längere Pausen im Freien, in denen sich der Hund nicht bewegen kann. Nach der Rückkehr ins warme sollten sie den Hund mit einem Handtuch trocken rubbeln.

Höherer Energieverbrauch bei kleineren Rassen:

Mittelgroße Rassen haben einen aktiveren, schnelleren Stoffwechsel als große Rassen und verbrauchen dadurch mehr Energie für den Erhalt der Körperfunktionen. Außerdem ist der Verlust von Körpertemperatur höher. Dies wird dadurch begründet, dass sie eine größere Körperoberfläche, als große Rassen, zu ihrem Gewicht haben. Durch die kürzeren Beine brauchen sie auch beim laufen durch Schnee und Matsch mehr Kraft.

Sicherheit im Straßenverkehr:

Auch die Sicherheit der Hunde sollte im Winter mehr bedacht werden. Durch das frühe Einsetzen der Dunkelheit muss man seine Morgen- und Abendrunde im Dunkeln gehen.
Um die Sicherheit ihres Hundes zu erhöhen können sie ein Leuchtband oder Blinklicht am Halsband anbringen.

Winterurlaub:

Fährt man mit dem Hund in den Winterurlaub,  sollte man schon vorher planen wie man diesen organisiert. Der Hund hat auf einer Piste nichts verloren. Ski-Langlauf kann man durchaus mit dem Hund betreiben.
Ausgedehnte Spaziergänge und Tollen im tiefen Schnee strengen nicht nur den Menschen an. Untrainierte Hunde können ebenso wie der Besitzer Muskelkater bekommen.
Hellhäutige Hunde sind am Nasenrücken und an den Ohren mit Sonnencreme Zu versorgen.
Im Hochgebirge ist auch beim Hund ein UV-Schutz im Augenbereich durch eine Sonnenbrille empfehlenswert, da auch bei Hunden Schneeblindheit vorkommen kann.
Den Bewegungsdrang sollte man bei Hunden die unter Gelenksproblemen leiden einschränken, da große Anstrengungen bei Kälte zu schmerzhaften Krankheitsschüben führen können.

Krankheiten:

Schnee schmeckt übrigens Hunden genauso gut wie Kindern. Durch übermäßiges schlecken oder Schneefressen kommt es häufig zu massiven Kehlkopfentzündungen mit heftigem Husten oder auch Brechdurchfall.

Falls ihr Hund den Drang zum Schneefressen hat, wäre ein Maulkorb (mit einem Damenstrumpf überzogen) ein mögliches Mittel um ihn davon abzuhalten.

Behandlung:

Bei leichten Fällen von Brechdurchfall kann man sich zu hause mit Diät, Paspertin und  als Stopfmittel mit Tannalbin behelfen. Treten aber Fieber, blutiger Schleim, Husten mit Würgebewegungen auf, sollte man besser den Tierarzt aufsuchen.

Winterpflege beim Hund

Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur Schneespass, sondern auch Probleme für den Hund. In bewohnten Gebieten wird die glätte durch eis und Schnee auf Straßen und Fußgängerwegen mit Streusalz und Split bekämpft.

Was dem Menschen Sicherheit beim gehen bringt, kann Hunde verletzen. Eigentlich können sie mit ihren robusten Pfoten und Krallen besten auf Schnee laufen. Da sie ihr Gewicht auf 4 Beinen besser verteilen als der Mensch, verlieren sie auch nicht so leicht das Gleichgewicht. Spitze, scharfkantige Splittkörnchen aber können Fußballen aufritzen.
Dringt in diese Wunden, Salz oder Wasser, ist die sehr schmerzhaft.

Zum Schutz der Pfoten sollte man vor dem Spaziergang Pfotenschutz-Balsam, Hirschtalg oder Vaseline  (im Fachhandel oder in Apotheken erhältlich) auftragen. Diese Präparate schützen die Ballenhaut vor Austrocknung und Reizung, halten sie geschmeidig und beugen so Verletzungen und Entzündungen vor. Mit so behandelten Pfoten können sich Schneeklumpen, Matsch und Streugut nicht so leicht festsetzen und Salz kann die Haut nicht reizen. Außerdem verhindert das Eincremen, dass die Ballen rissig und spröde werden.

Nach dem Spaziergang empfiehlt es sich, die Hundepfoten sofort mit warmen Wasser abzuwaschen, das man gegebenenfalls in einer Flasche mitnehmen kann. So kann das Streusalz sofort von den Pfoten abgewaschen und die ätzende Wirkung damit unterbunden werden.

Untersuchen sie jede gewaschene Pfote auf zurückgeblieben Steinchen und auf Wunden.

Besonders bei Welpen und Junghunden bis zum 4. Lebensmonat sind feucht-kalte Tage gefährlich, da sie noch keine Unterwolle haben und das feine Welpen-Deckhaar die Feuchtigkeit nicht richtig abhalten kann. Vermeiden sie daher bei Kälte, feuchter oder nasser Witterung längere Pausen im Freien, in denen sich der Hund nicht bewegen kann. Nach der Rückkehr ins warme sollten sie den Hund mit einem Handtuch trocken rubbeln.

Höherer Energieverbrauch bei kleineren Rassen:

Mittelgroße Rassen haben einen aktiveren, schnelleren Stoffwechsel als große Rassen und verbrauchen dadurch mehr Energie für den Erhalt der Körperfunktionen. Außerdem ist der Verlust von Körpertemperatur höher. Dies wird dadurch begründet, dass sie eine größere Körperoberfläche, als große Rassen, zu ihrem Gewicht haben. Durch die kürzeren Beine brauchen sie auch beim laufen durch Schnee und Matsch mehr Kraft.

Sicherheit im Straßenverkehr:

Auch die Sicherheit der Hunde sollte im Winter mehr bedacht werden. Durch das frühe Einsetzen der Dunkelheit muss man seine Morgen- und Abendrunde im Dunkeln gehen.
Um die Sicherheit ihres Hundes zu erhöhen können sie ein Leuchtband oder Blinklicht am Halsband anbringen.

Winterurlaub:

Fährt man mit dem Hund in den Winterurlaub,  sollte man schon vorher planen wie man diesen organisiert. Der Hund hat auf einer Piste nichts verloren. Ski-Langlauf kann man durchaus mit dem Hund betreiben.
Ausgedehnte Spaziergänge und Tollen im tiefen Schnee strengen nicht nur den Menschen an. Untrainierte Hunde können ebenso wie der Besitzer Muskelkater bekommen.
Hellhäutige Hunde sind am Nasenrücken und an den Ohren mit Sonnencreme Zu versorgen.
Im Hochgebirge ist auch beim Hund ein UV-Schutz im Augenbereich durch eine Sonnenbrille empfehlenswert, da auch bei Hunden Schneeblindheit vorkommen kann.
Den Bewegungsdrang sollte man bei Hunden die unter Gelenksproblemen leiden einschränken, da große Anstrengungen bei Kälte zu schmerzhaften Krankheitsschüben führen können.

Krankheiten:

Schnee schmeckt übrigens Hunden genauso gut wie Kindern. Durch übermäßiges schlecken oder Schneefressen kommt es häufig zu massiven Kehlkopfentzündungen mit heftigem Husten oder auch Brechdurchfall.

Falls ihr Hund den Drang zum Schneefressen hat, wäre ein Maulkorb (mit einem Damenstrumpf überzogen) ein mögliches Mittel um ihn davon abzuhalten.

Behandlung:

Bei leichten Fällen von Brechdurchfall kann man sich zu hause mit Diät, Paspertin und  als Stopfmittel mit Tannalbin behelfen. Treten aber Fieber, blutiger Schleim, Husten mit Würgebewegungen auf, sollte man besser den Tierarzt aufsuchen.

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